Werde ich bewusster mit „Burnout im Baby-Glück?“



Meine erste Frage an dich lautet:
Willst du bewusster werden?


Sich etwas bewusst zu werden kann…:
– anstrengend sein.
– von dir alles erfordern.
– dich sogar in eine echte Krise stürzen!


Warum lohnt es sich trotzdem bewusster zu werden?


Weil…:
– es dir eine völlig neue Betrachtungsweise auf Dinge und Situationen ermöglicht.
– du dadurch Wissen erlangst, welches dir hilft, Entscheidungen kompetenter zu fällen.
– du dadurch klarer wirst.
– du dadurch geistig wach wirst. Manche bezeichnen es sogar als „Erwachen“.
– du dadurch dein Verhalten reflektieren kannst und die Möglichkeit eröffnest, künftig anders zu handeln.
– es dir statt Ohnmacht und Opferhaltung ein erhabenes Gefühl verleiht.


Erhabenes Gefühl? Na prima! Dann immer her mit diesem Bewusstsein. 🙂



Doch du kannst es dir nicht in einen Warenkorb legen, die verlangte Höhe an Euro-Münzen bezahlen und damit durchstarten.


Mittlerweile gibt es unzählige Artikel, Plattformen, Coaching-Sitzungen und mehr, womit dir mehr Bewusstsein versprochen wird. Warum es dennoch eher nicht funktionieren wird, liegt daran, weil es dir von außen vorgegeben wurde.
Darum ist das Buch „Burnout im Baby-Glück?“ als erzählendes Sachbuch geschrieben. Die authentisch nacherzählte Geschichte, welche auf wahren Begebenheiten beruht, wirft einige Fragen auf und fordert dich auf, dein eigenes Verhalten und deine Überzeugungen zu hinterfragen.
Bei anderen erkennen wir „Macken“ und Verhaltensmuster wesentlich schneller und einfacher, als an uns selbst. Das ist menschlich.
Und nur, wenn wir etwas selbst erkennen, kann ein nachhaltiges Umdenken stattfinden und eine neue Haltung in unserem System etabliert werden.


All dies geschieht im Buch äußerst suptil.


Wenn du keinen Wert auf Bewusstwerdung legst, oder nicht bereit dazu bist, so wirst du einen schlichten Entwicklungsroman lesen, der dich unterhält.
Möchtest du hingegen aktiv an deinen Überzeugungen und Glaubenssätzen arbeiten? Dann wird dir eine Fülle an gängigen Verstrickungen, Fehlverhalten, Süchten und Grenzüberschreitungen aufgezeigt, die du selbst einschätzen und bedenken kannst. Und zwar nicht nach Vorgabe der Autorin, der Gesellschaft oder von sonst jemanden, sondern mit deinem individuellen und persönlichen Empfinden.


Recht oder Unrecht?
Was ist Normalität, wann wird es unnormal?
Wie hast du dich zu verhalten?
Wie sollst du sein?
Warum und wann solltest du dich ändern?
Welche Religion, welches Essverhalten, oder welches Erziehungsmodel ist das Richtige?
Wer hat dies und mehr zu entscheiden?
Weder dein Partner, deine Freunde, die Gesellschaft und auch noch nichtmal dein(e) Therapeut(in) sollten dir etwas vorschreiben. (Ich gehe hier von einem gesunden Menschen aus!) Denn die Antwort darauf sollte nur aus einem einzigen Menschen kommen:

AUS DIR!

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Ein Kapitel kostenlos für dich:

Momentan ist absolute Grill-Hochsaison. So sind wir dieses Wochenende bei Loki eingeladen, Dominiks Bruder. Er und seine Freundin Cora hatten unter der Woche Geburtstag und feiern gemeinsam nach. Es windet stark, fast schon sturmartig. Aufgrund der hohen Gästezahl jedoch müssen wir, wie vorgesehen, draußen sitzen bleiben. Ich habe einen saublöden Platz voll im Durchzug in einer windigen Ecke erwischt. Dadurch friert es mich, trotz einer warmen Außentemperatur, so sehr, dass ich mir eine Weste umlegen muss. Und meine Frisur sitzt trotz 3-Wetter-Taft schon lange nicht mehr. Außerdem habe ich Hunger! Eine hungrige Schwangere ist unausstehlich, und so motze ich dementsprechend: „Wie lang dauert denn das Essen noch? Gibt’s nicht auch kaltes Buffet oder sowas? Wenn ich in fünf Minuten nichts gegessen habe, dann fahr ich wieder heim.“ Cora bemerkt das und bietet mir an, in der Wohnung oben vorab ein Baguette zu essen. Anscheinend gäbe es Probleme mit dem Grill. Das Feuer gehe durch den starken Wind immer wieder aus. Motiviert marschiere ich los. Endlich raus aus dem Wind, aber hoch in die Wohnung im vierten Stock. Pah, ich bin noch nicht ganz im ersten und schon am Ende meiner Kräfte. Ich zähle mit: „Ein Stockwerk“, und lege eine kurze Pause ein. In der zweiten Etage beginne ich zu fluchen: „Scheiß Treppen! Fuck, noch ein Stockwerk und meine Lunge versagt! Diese drecks-Stufen!“ Das animiert mich dermaßen, dass ich es bis ganz nach oben schaffe. Einen Aufzug hätte das Haus schon vertragen. Ich möchte hier keine Getränkekisten oder Wocheneinkäufe hochschleppen. Sofort mache ich mich an das Brot. Endlich bekomme ich etwas in meinen Magen! Vom Fenster oben kann ich alle schön beobachten. Die Gäste können allesamt von Glück reden, dass mein Dominik, ein Grillmeister, vor Ort ist. Sonst würde es heute vermutlich nur Salate gegeben. Er muss gerade ran und von Feuer und Glut retten, was zu retten ist. Ich bin so stolz auf ihn. Mein, und bald unser Ernährer. Na, endlich geht es richtig los. Nach unten laufen sich die Treppen um einiges schneller als hoch, vor allem mit dem Wissen: „Jetzt geht’s los, hier gibt`s gleich gescheites Futter!“
Es schmeckt zwar nicht so lecker wie bei uns daheim, aber der Hunger treibt jetzt alles hinein. Ich setze mich zu Ivo und Tabea. Tabea ist für meinen Ge-schmack ganz schön empfindlich für eine Schwangere. Damit meine ich nicht ihr ständiges sich Übergeben, sondern sie ist so übervorsichtig. Als ich freudig vom anstehenden Tunesien-Urlaub erzähle, ernte ich nebst einem vorwurfsvollen Blick noch ein zischendes: „Das ist total unverantwortlich, in deinem Zustand zu fliegen. Die Strahlen da oben können dein Baby töten!“ So ein Quatsch. Von meinem Frauenarzt bekam ich grünes Licht, und überhaupt sollte sie dann erstmal ihr Handy beiseitelegen, denn diese Strahlen sind bestimmt nicht min-der schädlich. Von Fleisch „medium gebraten“ hält sie folglich auch Abstand und lässt sich zudem von vorne bis hinten von Ivo bedienen. Dann erzählt sie, dass sie sich ein sogenanntes Beschäftigungsverbot ausstellen lies. Sie jobbt mal hier, mal dort und bedient aktuell in einem kleinen Restaurant. Also mal ehrlich, Schwanger sein heißt ja nicht automatisch, dass man krank ist. Darum frage ich etwas besorgt nach den medizinischen Gründen dafür und sie entgegnet mir: „Das ist notwendig, weil ich ja sonst die schweren Tabletts tragen müsste.“ Hä? Wie bitte? Bin ich im falschen Film? Ich habe selbst schon öfter bedient und ich muss ja nicht die 50 kg-Fässer auswechseln, aber ein Tablett tragen? Sofort zieht sich meine linke Augenbraue hoch und ich kann mich nicht zurückhalten: „Du solltest nicht mehr als fünf Kilo Last tragen. Dazu brauchst du aber, wenn du rechnen kannst, mindestens zehn Halbe Bier auf einmal. Dann stell eben nur neun auf dein Tablett, wenn du es so genau nimmst, und lauf zwei-mal?!“ Prompt fahre ich eine lachhafte Antwort im schnippischem Tonfall ein: „Es geht doch nicht nur um die Getränke, ich muss auch mal ein paniertes Schnitzel raustragen.“ Umgehend bekomme ich einen Lachanfall: „So etwas Absurdes! Ich habe noch nie ein 5 kg-Schnitzel gesehen oder bekommen.“ Und sie legt tatsächlich ganz ernsthaft nochmal einen Lacher drauf: „Ha, da sind die Beilagen schon auch mit aufm Teller.“ Das ist zu viel für mich. Ich breche fast vor Lachen zusammen, mir tut mein Bauch schon weh. Gewisse Einschränkungen sollte ja jeder einhalten, aber das ist schon sehr heftig. Und dafür muss ich auch noch die Steuern bezahlen. Eigentlich bin ich ganz schön doof, und sollte auch mal mehr für mich selbst aus dem Sozialpott schöpfen. Doch die ganze Zeit daheim herumsitzen wäre sicher nichts für mich. Obwohl Tabea nicht auf meiner Wellenlänge zu liegen scheint, ist es doch irgendwie schön, gemeinsam schwanger zu sein. Unsere Kinder werden in etwa gleich alt sein und können später miteinander spielen. Denn immerhin sind unsere Männer ja beste Freunde. Es ist jedenfalls so gut wie sicher, dass sie sich nicht in zwei verschiedene Richtungen entwickeln – Ivo, der Draufgänger, und Dominik, der Familienmensch. Sowas geht eher selten gut. Es wäre echt schade, wenn mein Süßer mit der bisherigen Lebensweise seines Kumpels so ungünstig beeinflusst würde.


Wem steht es eigentlich überhaupt zu, andere Menschen zu bewerten? Zu dem Thema gibt es eine schöne indianische Weisheit:
„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“ Welch` wahre Worte…
Ich klage andere Leute an, vorschnell über mich zu richten, und selbst bin ich keinen Deut besser. Doch! Mittlerweile erkenne ich es, unterbreche das negative Denken an dieser Stelle, und versuche gerade dann, mich für diese schlechte Angewohnheit nicht selbst zu verurteilen.


„Mittwoch, 31.7.2013:
Zuerst dachte ich, ich würde den Tag nicht überstehen. Beim Aufstehen ging es mir echt mies. Meine Nase war komplett zu und mittlerweile mutiert mein Kranksein zu einer waschechten Sommergrippe. Jede Gelegenheit nutze ich, um mich hinzulegen und zu schlafen, auch wenn es nur zehn Minuten sind. Ich musste sogar einen Kundentermin ein paar Mal unterbrechen, um einen Schluck zu trinken. Nicht nur, weil das Arbeiten gerade eh total anstrengend ist, ich bin ja überhaupt nicht fit. Husten, Muskelkater im Bauch, und rechts unten ein schmerzendes Ziehen. Die Nacht war dann auch nicht so toll. Ich musste alle zwei Stunden auf die Toilette und habe bis zum Morgen zwischenzeitlich Halsschmerzen bekommen.“


Ich sitze gerade beim HNO-Arzt im Wartezimmer. Die Helferinnen sind wirklich nett und wollen mich trotz kurzfristigem Termin etwas vorziehen. Entweder sehe ich echt so schlecht aus oder das ist ein Schwangerschaftsbonus. Allgemein kommt es mir so vor, als werde ich stets bevorzugt und überaus freundlich und positiv behandelt. Beim Einkaufen in der Schlange an der Kasse vom Supermarkt, oder wenn mir etwas runterfällt, die Türe aufhalten im Alltag usw. Eine andere Patientin spricht mich direkt an, wann es denn soweit sei. Mir ist schon klar, dass ich von Haus aus einen regelrechten Ranzen oder Rettungsring trage, doch kann es echt sein, dass man das jetzt schon sieht? Vielleicht hat sie etwas an der Anmeldung mitbekommen? Ich schaue schockiert drein und traue mich fast gar nicht zu sagen, dass es bis dahin noch eine halbe Ewigkeit sein wird, und ich erst am Beginn der Schwangerschaft stehe. Doch sie meint freundlich: „Nein, nein, den Unterschied sieht man trotzdem. Ein Schwangerenbauch ist viel fester und hat eine andere Form.“ Und da werde ich auch schon aufgerufen. Der Doktor schiebt mir ein langes Metallrohr in den Hals und während er meine Zunge festhält, muss ich lustige Töne von mir geben. Irgendwie klappt das nicht, und das Teil ist auch recht unangenehm. Gleich spucke ich ihn an. Geschafft! Er hatte nochmal Dusel und schon eine passende Diagnose für mich: „Sie haben eine Seitenstrangreizung links. Noch keine Angina, aber deutlich gerötet. Antibiotika ist in Ihrem Zustand tabu. Lutschen und trinken sie viel gegen die Schluckschmerzen. Sie sind überaus tapfer, das kriegen sie schon hin.“ So ziehe ich von dannen und informiere gleich meine Freundin Anna, die schon am Abend mit einer Tüte Halsbonbons vor der Türe steht. Sie kocht mir Tee und umsorgt mich. Das Reden überlasse ich heute allerdings ihr. Ich muss meinen Hals und meine Stimme schonen. Echte Freunde sind doch eine tolle Erfindung!

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Die Mitmenschen scheinen auf Schwangere einfühlsamer zu reagieren. Wenn jeder ständig so mit jedem anderen Lebewesen umgehen würde, dann wäre die Welt wohl ein Ort voller Freude und Frieden.


Deshalb sollte der Sinn des Lebens darin bestehen, in Gemeinschaft, Liebe und Frieden zu existieren.



Auszug aus dem Buch „Burnout im Baby-Glück?“ Seite 20-28


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Du kannst das Buch bestellen, wenn du auf folgenden Link klickst:
Paperback, 16,99 €
Hardcover, 23,99 €
e-Book, 7,99 €


Entscheide selbst:
Willst und wirst du bewusster werden mit „Burnout im Baby-Glück?“
Oder möchtest du einfach nur einen Roman voller Gefühlschaos lesen?



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