Liebster Award

liebster-award.pngEs ist schon eine ganze Weile her, dass mich Rebecca Keller, vom Blog „Eat 4 life“ nominierte. Andere Schreibarbeiten nahmen mich jedoch so in ihren Bann, dass ich erst jetzt dazu komme.

Lieben Dank, es ist mir nun eine große Ehre, hierbei mitzumachen. – Ich nehme die Nominierung an!

 

Ziel dieses Awards ist es, sich gegenseitig zu vernetzen, und dass damit vorrangig Newcomer und „kleine Blogs“ bekannter werden. Dabei gibt es ein paar Regeln:

  • Verlinke denjenigen der dich nominiert hat.
  • Poste das Emblem/Logo auf dem jeweiligen Artikel.
  • Beantworte die Fragen die dir gestellt wurden oder erstelle 11 Fakten über dich (solltest du die 11 gestellten Fragen aus welchem Grund auch immer nicht beantworten können oder wollen)
  • Poste auch die Regeln auf deinem Blog, damit deine Nominierten Bescheid wissen
  • Stelle 11 Fragen an deine Nominierten
  • Nominiere deine Favoriten

  1. Verlinken – Check! – Das mach ich total gerne, und ist für mich sowieso selbstverständlich, sonst gäbe die Vernetzung doch keinen Sinn, oder? 😉
  2. Logo posten – Check! – Das finde ich sogar ganz hilfreich, dafür ein geeignetes Bild auszusuchen, würde meine Veröffentlichung sicher nochmal um ein paar Wochen nach hinten verschieben.
  3. Fragen beantworten – Check! – Werde ich machen, immerhin sind die recht knifflig manchmal und gut für mich zur Selbstreflektion, ich lerne gerne selbst was über mich, zu jeder Zeit! Zudem ist das doch der Sinn der Sache, damit mich meine Leser, und evtl. künftige Leser, besser kennenlernen. Oder?
  4. Regeln posten – Check! – Ja, ja, schon klar… Wäre relativ sinnfrei, wenn ich künftige Nominierungen im Regen stehen lasse, was sie jetzt eigentlich machen sollen…
  5. 11 Fragen stellen – Joa, das werde ich auch grad noch hinbekommen. Es ist allerdings nicht meine Art, völlig sinnfrei einfach Fragen zu stellen. Wer mich und meine Arbeit kennt, weiß, dass ich auch im Einzelnen etwas bewegen möchte. Die Fragen sollen knifflig und selbstreflektierend sein, und nicht alla: „Warst du dieses Jahr schon im Urlaub?“ – Antwort: Ja oder Nein möglich.
  6. Meine Favoriten nominieren – Uff! Da kommt ein gewaltiges „STOPP, Momentchen mal“! Es war noch nie meine Art, an kollektiven Kettenbrief-Dingen mitzumachen, oder wie so verbreitet, auf Facebook den meist aberwitzigen Nominierungen Folge zu leisten. Ich lehne mich gegen alles, was mir quer im Magen liegt, auf. Ich werde nicht einfach andere Blogger nominieren, ohne zu wissen, ob sie das überhaupt möchten, ohne zu recherchieren, ob sie vielleicht bereits diesen oder ähnliche Sachen mitmachten, ohne einfach zuvor höflich zu fragen, ohne wildfremde kleine Blogs zu nominieren, die mich ggf. gar nicht interessieren. Es geht doch schließlich um die Person, die dahinter steht, und darum, mehr von ihr zu erfahren.

Ich verstehe durchaus mal etwas falsch, doch ich verstehe vor allen Dingen:

  • Was will ICH? Was WILL ich WIRKLICH?
  • Welche Prinzipien habe ich?
  • Folge ich diesen?
  • Was ergibt sich daraus?

 

So durchbreche ich kurzerhand diese „Kettenblog-Dingens-Sache“. Ich komme fast allen Punkten nach, doch ich weigere mich, den letzten Punkt auszuführen. Wenn ich jemanden durch Gespräche, Ansprache, Nachfragen etc. finde (was unter anderem auch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist!), so werde ich ihn/sie hier nachträglich nominieren, und sehr sehr gerne verlinken. Es lohnt sich also, immer mal wieder herein zu sehen, ob ich dir einen Blick in lohnenswerte, andere Blogs vorstelle, die gerne mitmachen.

Zudem bezweifle ich, dass irgendwann mal dieser „Award“ auch verliehen wird… 😉

Jetzt aber los!

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Diese Fragen wurden mir gestellt & meine Antworten

1. Seit wann genau führst du deinen Blog und was war der Grund, ihn ins Leben zu rufen?

Am 16.4. diesen Jahres ging mein erster Blogbeitrag: „Der Einstieg“ raus. Das Warum muss ich, ehrlich gesagt, erst nachlesen, denn ich schreibe alle meine Beträge höchst authentisch, geradewegs aus meiner momentanen Situation und Bauchgefühl heraus. Das kann morgen schon wieder ganz anders sein. Ich schmunzele beim Durchlesen. Völlig plan- und hilflos startete ich diesen Blog. Ich wollte ursprünglich meine Arbeit als Wellnessmasseurin und Reikimeisterin auf meine Beiträge beziehen – ich hatte ja sonst kein Thema, über das ich schreiben konnte. Doch relativ schnell kristalisierte sich meine wahre Intension heraus: „über diese Webseite“ Ich möchte echt etwas bewegen – in der Welt, in mir, IN DIR!

Gut, das war vermutlich nicht weitreichend genug beantwortet, aber für den genauen Grund, habe ich eine Idee im Kopf, da würe ich dir die Überraschung verderben…

PS: Verdammt, das wäre auch die erste Frage gewesen, die ich gestellt hätte. Aber, da ich ohnehin schon die Regeln breche, kann ich doch sicher diese Frage weitergeben.

2. Fernsehen oder lesen?

Das kommt ganz gewaltig auf meine Stimmung an. Im Fernsehen gibt es ja bekanntlich nicht mehr wirklich etwas sehenswertes, also nutze ich diese Plattform hauptsächlich zum Berieselnlassen – Laut-Meditation nenne ich das dann. Es gibt eine Meditation in Stille, und diese in Laut. Das erkennst du auch sehr schön, wenn du mal ein Kind vor dem Gerät sitzen gesehen hast: Es ist wie weg, in einer anderen Welt! Erschreckend! Darum bevorzuge ich das Lesen. Im letzten Jahrzehnt stieg mein Buchkonsum zu 1000 %. Was ich früher nur im Urlaub machte, ist jetzt sozusagen mein täglich Brot. Ich verschlinge diese Dinger, habe immer eines auf meinem Nachtkästchen neben dem Bett liegen. Hier eignen sich aber vorzugsweise keine Romane, eher Sachbücher oder Ratgeber, die nach ein paar Seiten die Überschrift beantworten, und ich beiseite legen kann, ohne eine schlaflose Nacht zu haben, weil ich nicht weiß, wie es weiter geht.

3. Je nachdem, wie du Frage zuvor beantwortet hast: Was ist dein Lieblingsfilm oder tollstes Buch – warum?

Interessanterweise liegt mein Lieblingsbuch schon 20 Jahre zurück. Was ich in der Schule mal lesen musste, habe ich später sogar wiederholt gelesen: „Die Insel der blauen Delphine“, von Scott O’Dell: Ein Abenteuer-Märchen nach der wahren Geschichte um eine junge Indianerin, die sich 18 Jahre lang allein auf den Kanalinseln durchschlägt. Erst jetzt während des Schreibens wird mir bewusst, wie mich damals schon die pure Eigenverantwortung und Selbstreflektion fesselte. Vermutlich werde ich es bald erneut lesen.

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4. Du bist für einen Tag König der Welt, was auch immer du anordnest, wird geschehen. Was wäre das Wichtigste, das du verändern würdest?

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Nichts! Jede Einmischung kann sowas von nach hinten losgehen… Ich hätte gerne, dass niemand mehr etwas anordnen kann, worunter sich dann andere fügen müssen – aber will ich das wirklich? Wie sehe das Ergebnis aus? Würde dann hier auf Erden nicht eher heilloses Chaos herrschen? Ich bin der tiefen Überzeugung, dass ein ganz großartiger Plan hinter all dem steckt, was ist, und was passiert. Ja, auch hinter den Grausamkeiten. Denn unser menschliches Gehirn kann nunmal nicht dieses allüberblickende erkennen und verstehen. Den so oft gesuchten Lebenssinn können wir uns doch alle nur selbst geben!

Zusatz: Ich bin ein Fan von Zeitreise-Theorien, und liebte es schon immer, mir darüber den Kopf zu zerdeppern, wenn ich jetzt in der Vergangenheit etwas ändern würde, dann käme ich doch niemals zu dem Wissensstand von heute, und somit vielleicht auch nicht zu der Möglichkeit, überhaupt erst in die Vergangenheit zu gehen, und es zu ändern… Ein Paradoxon….

5. Was glaubst du, sind deine drei größten Stärken?

Die ändern sich, wie alles, von Zeit zu Zeit. Meine eigenen Stärken anzuerkennen, war für mich lange Zeit sehr, sehr schwer. Darum ist die erste meiner drei größten Stärken direkt, diese zu erkennen, und anzunehmen, also akzeptieren und wahrhabenwollen. Momentan folgen im Anschluss, dass ich, wenn ich etwas wirklich wirklich möchte, sehr beharrlich, ausdauernd, und geduldig sein kann. Mit Betonung auf „kann“! Denn: Es geht auch mal anders. Meine größte aller Stärken sehe ich jedoch, dass ich alle Möglichkeiten gelten lassen kann, und mit meiner eigenen Ambivalenz zurechtkomme. Ich bin überaus bodenständig, jedoch glaube ich auch an Dinge, die sich außerhalb unseres Verstandes abspielen. Ich praktiziere die Schulmedizin genauso, wie auch die Naturheilkunde. Ich bin geduldig und ungeduldig gleichermaßen, ich renne manchmal wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend, kann aber auch die Ruhe selbst sein.

6. Und welche drei Wünsche hättest du an die sagenumwobene, gute Fee?

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Ich möchte keine Wünsche, die einfach so in Erfüllung gehen, äußern können. Denn – sie könnten ja erfüllt werden! 😉 Ich wünsche mir recht viel, den ganzen lieben langen Tag. Doch da sehe ich ein ähnliches Problem, wie mit dem König zuvor. Wenn ich sage, ich möchte, dass mein Buch „Burnout im Baby-Glück?“, das im Oktober 2016 erscheint, ein Bestseller wird, dann ist das ein Traum von mir, dient aber vielleicht nicht meinem Fortkommen, meiner eigentlichen Bestimmung. Wenn ich sage, ich möchte das ein oder andere Kilo weniger haben, um nicht zu sagen, mehrere, viele, ganz viele Kilos, könnte ich danach stolz von meinem Weg berichten, wie ich das selbst, ganz alleine schaffte?  Würde ich dann nicht sowieso wieder zunehmen, weil ich an meiner Ernährung und / oder Bewegung nichts ändere?

Es gibt die sogenannte „Bestellung beim Universum“. Oder auch das Mentaltraining, oder einige weitere Praktiken. Aber nicht umsonst existieren unzählige Märchen, Erzählungen, und Geschichten von dieser sagenumwobenen, guten Fee. Meistens steckt die Botschaft dahinter, dass man sich seine Wünsche gut überlegen soll.

Weiß ich wirklich, was für mich gut wäre? Und wenn ich das schon so sicher weiß, warum habe ich es dann nicht bereits selbst geändert? Denke mal drüber nach!

7. Liebe ist …?

… mir ein absolutes Rätsel. Es ist ein Gefühl, das kommt und geht, das niemand steuern kann, das niemand erforschen oder auch nur ansatzweise rational erklären kann. Liebe ist. PUNKT!

8. Wie sehen deine Ziele aus, was möchtest du in den kommenden fünf Jahren noch verwirklichen?

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Ich werde mein Buch veröffentlichen, meine eigene Praxis vergrößern und neueröffnen. Erfolgreich ganz ganz viele Menschen coachen, in Wohlstand leben, dass ich mir nie mehr Gedanken darüber machen muss, ob ich im Restaurant das saftige Rindersteak esse, weil ich gerade total Bock drauf hab, oder mich doch an etwas halte, das 20 Cent günstiger ist. Ich werde eine harmonische, grundehrliche Partnerschaft führen, und immer weiter „wachsen“ – geistig und seelisch. Ich werde alles haben, damit ich keine Wunschfee in anspruch nehmen möchte. Ach warte mal, das will ich ja jetzt auch schon nicht! Ha! Dann bin ich also schon angekommen 😉

9. Worauf bist du so richtig stolz und warum?

Auf meinen Sohn, weil er von mir ist. Das hab ich gemacht, ganz alleine! Naja, fast. Ganz alleine geht ja nicht 😉 Aber du weißt vermutlich, was ich meine. Zumindest habe ich ihn geboren – und das ist DIE Meisterleistung einer jeden Frau!

10. Würdest du jetzt erfahren, dass du noch exakt 24 Stunden zu leben hast, wie sähen diese 24 Stunden aus?

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Ich möchte es nicht erfahren, denn da wären mir 24 Stunden aber eindeutig zu wenig. Das sollte niemand wissen. Ich bereue so einiges, das ich nicht erledigte, bevor jemand ANDERES von dieser Welt ging, aber wenn ich wüsste, dass ICH ab jetzt nur noch 24 Stunden habe, da würde ich in eine Depression verfallen, was ich noch alles machen wollte – und noch nicht geschafft hab, was ich jedem noch sagen wollte – und noch nicht tat. Was ich je mit gutem Gewissen machte, würde ich plötzlich in Frage stellen. Würdest du so deine letzten 24 Stunden verbringen wollen? Also ich definitiv nicht! Scheiß auf „nutze die Zeit“. Wenn du sie bis jetzt noch nicht genutzt hast, dann solltest du besser nochmal auf diese Erde, um das nachzuholen, aber nicht nur in 24 Stunden!

11. Wie möchtest du gern bei deinen Freunden, Verwandten und Bekannten in Erinnerung bleiben?

So, wie ich halt bin – für jeden anders!

Und als Bestseller-Autorin…, und als erfolgreicher Life-Coach…

 

 

Puh, das waren ja aufregende Fragen. Danke, liebe Rebecca, dass ich mich reflektieren, und meinen Lesern auf eine neue private Weise zeigen durfte.

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Weitere, aktuell von mir nominierte Blogs, findest du hier:

bisher keine

(PS: falls du einen Blog schreibst, und gerne mitmachen möchtest, melde dich bitte bei mir.)

 

Wenn du Lust dazu hast, schreibe dir die Fragen gerne heraus, und beantworte sie mal nur für dich, und halte sie auch schriftlich fest! Denn das kann ganz schön spannend sein, sich selbst neu zu entdecken, und drüber nachdenken, ob man etwas dran ändern möchte. Und dann liest du es dir in ein paar Jahren nochmal durch, und staunst! 😉

Viel Vergnügen dabei!

 

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Ein Gedanke zu “Liebster Award

  1. Ui, das sind richtig tolle und sehr sympathische Antworten, liebe Susanne! 🙂 DANKE, dass du mitgemacht und uns einen Blick hinter die Kulissen erlaubt hast.

    Für deine Ziele wünsche ich dir den größtmöglichen Erfolg – auch für die, die du dir erst irgendwann noch setzen wirst … 😉

    Ganz lieben Gruß,
    Rebecca

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