Wie du deine Gefühle „auf Kurs“ bringst

Letzten Monat nahm ich an einem Gefühls-Kurs von Elias Fischer auf seinem Lebeblog teil, welchen ich dir sehr empfehlen kann.

 

Wozu ein Kurs über Gefühle?

Für mich gibt es hier zwei Hauptargumente:


Erstens: Gefühle kommen. Einfach so.

 

  • Umso heftiger sie sind, desto weniger kannst du sie steuern
  • Oftmals siehst du sie erst gar nicht kommen und wirst regelrecht „überfallen“



-> Elias erklärt dir, wie Gefühle überhaupt „funktionieren“


Zweitens: Du unterdrückst deine Gefühle. Dadurch fühlst du dich oft leblos.

 

  • Beispielsweise ersparst du dir zwar, durch Wut hindurch zu müssen, jedoch kostet dich das im Gegenzug deine Lebensfreude.
  • Du hast gelernt, deine Gefühle unter Kontrolle zu halten, um jemand anderen (z.B. deinen Eltern, deinem Partner, deinen Nachbarn etc.) zu gefallen, oder um ihnen nicht zu schaden.



-> Im Gefühls-Kurs erhältst du Übungen und das nötige Wissen, damit du wieder fühlen kannst.


-> Elias vermittelt dir konkretes Wissen und zeigt dir Möglichkeiten, wie du auch mit deinen (noch ungeliebten) Gefühlen umgehen kannst.


Ich bin Meister in beiden Kategorien:


Früh lernte ich, ein liebes, nettes, und braves Mädchen zu sein. Ich war eine der Sorte Kinder, die von Anfang an besonders schön essen, von anderen Erwachsenen gelobt werden „so eine wohlerzogene junge Dame“, oder nie ein freches Mundwerk, sondern pure Höflichkeit zeigten. Das machte mich mit den Jahren zu folgender, damals 29-jährigen Frau:

 

  • Ich wurde verrückt beim Toast-Essen, weil ich nie schnell genug meinen Teller krümelfrei bekam.
  • Meine Mitmenschen nahmen mich als besonders wohlwollend und stets freundlich wahr. Dass ich dabei innerlich kochte und ihnen am liebsten imaginär den Hals umgedreht hätte, bekamen oft nichtmal die Feinfühligsten unter ihnen mit. Nach außen konnte ich eine perfekte Fassade standhalten, die mich innerlich schier zum Platzen bring.
  • Verspannungen im Nacken, (da saß mir ständig jemand drin) an den Schultern (ich habe mir viel aufgeschultert), und allgemein am Rücken (ich trug viel Ballast und drohte, jederzeit in meiner Mitte zu brechen) wurden zu ständigen Wegbegleitern.
  • Ich hielt lange meine Meinung zurück. Das Unverdaute brodelte in meinem Magen so vor sich hin. Wenn dann der bekannte Tropfen zu viel hineinglitt, wurde ich richtig sauer und versprühte dieses Gift. Freilich in geschützter Atmosphäre bei meinem Partner oder meinen Eltern.
  • usw.



Bis ich 2010 einen neuen Weg einschlug – einen bewussten!


Allerdings war bzw. ist der Weg zäh und langwierig. Manchmal sind meine eingeprägten Konditionierungen (Reiz-Reaktions-Muster) eine harte Nuss und schwelgen meist doch unbewusst in mir weiter. Ich buchte den Gefühls-Kurs also mit einem gewissen Basis-Wissen, welches ich vertiefen wollte. Folgender Rahmen überzeugte mich:

Kurs-Rahmen:

Du erhältst laut Ausschreibung:

 

  • 17 Videos
  • 17 Aufgaben und Übungen
  • inkl. Körperübungen
  • inkl. geführter Atemmeditation
  • 173 Minuten Filmmaterial



!!! Und jetzt kommt ein Knaller: !!!


30 Tage Geld-Zurück-Garantie
ohne Wenn und Aber


Genial, oder? Du hast absolut nichts zu verlieren – außer deine alten Verhaltensmuster 😉 Sollte ich nichts neues erfahren, mir der Kurs nichts bringen, dann hätte ich einfach davon Gebrauch gemacht.


Ok, du hast mich ertappt. Ich bin der Meinung, wer seine Arbeit macht, seine kostbare Lebenszeit und Energie aufwendet, sollte dafür auch einen (finanziellen) Ausgleich erhalten. Unabhängig davon, ob diese Wirkung zeigt oder nicht. Aber das scheint der Anbieter anders zu sehen und bietet dieses überaus großzügige Versprechen.


Ein Fan der vollen Geld-Zurück-Garantie bin ich demnach nicht, stimmt mich dennoch kauffreudiger.

Kostenfaktor:

127 €

Ein Schnäppchen für mehr Freude und Lebendigkeit – im besten Fall für den Rest deines Lebens.

 

Meine Erfahrung:

Die Lokation der Videos ist der Oberburner.
*leiser Neid steigt auf*, *auch will haben*. 

Allerdings sind die Videos teils derbe überblendet, sodass alles hell und weiß zu sehen ist. Der Hintergrund – weiß, seine Kleidung – weiß. Deshalb erkannte ich manchmal nur Kopf und Hände. Das war dann lustig, hat mich jedoch immer wieder irritiert. Kulisse und Lichteinfall aber ließen das nicht anders zu. Doch er erklärt im Kurs, wo er das Video dreht und er hat mir danach Rede und Antwort zu meiner E-Mail-Anmerkung gestanden. Insgeheim bin ich davon überzeugt, dass die Einstellung so sein sollte, damit ich nicht noch neidischer werde.

Inhaltlicher Aufbau und Länge der Videos passten perfekt:

Die einzelnen Segmente dauern 7 – 20 Minuten und lassen sich so locker in Pausen integrieren. Du kannst dein eigenes Tempo bestimmen.

 

Das empfohlene Gefühlstagebuch hat es leider nicht in meinen Alltag geschafft. Ich schreibe so viel den ganzen Tag, da bleibe ich ehrlich und mit gutem Gewissen weiterhin faul. Wobei das vielleicht was für diesen Blog wäre. Ich schreibe einfach einen Gefühls-Blog! Ha. Das ist doch mal ne neue Idee. Was hältst du davon?

 

Seine Meditationsempfehlung klappte super. Mir gefiel vor allem die Zeit dabei täglich zu steigern und nicht gleich mit 30 Minuten oder länger zu beginnen. Da ich das Meditieren schon kannte, startete ich länger als vorgeschlagen, mit 14 Minuten. Allerdings funktioniert das bei mir nur solange, wie mein Kleiner auch wirklich ruhig schläft.
Das ist natürlich keine gute Voraussetzung und muss noch anders gelöst werden. Ich bleibe dran!

 

Total begeistert bin ich bin vom Schmelzatem! Als Wellnessmasseurin wendete ich ihn ähnlich bereits intuitiv an. Seine tolle Beschreibung (incl. PDF-Beschreibung) verhilf mir, dies noch zu vertiefen / verbessern.
Ganz ganz lieben Dank!

 

Detailiertere Auflistung über Inhalt, dem Kursprogramm, Teilnehmerstimmen und dem Angebot allgemein erhältst du, wenn du unten auf das Bild klickst, oder hier direkt auf www.lebeblog.de/k2.

 

Fazit:

Der Kurs ließ mich noch tiefer in meine eigene Gefühlswelt und Verhaltensmuster blicken. Er enthält richtig gute, und leicht umsetzbare Tipps.

Empfehlen kann ich dir diesen Kurs besonders, wenn du dich in meinen Ausführungen wiedererkannt hast, oder dich angesprochen fühlst.

Ich schrieb mir eine separate Worddatei mit, in der ich immer mal wieder einzelne Dinge nachlese(n kann). So bin ich nicht darauf angewiesen, mir das passende Video rauszusuchen und ganz anhören zu müssen. Diese Datei ließ ich dem Macher des Gefühls-Kurses zukommen.

Meine Aufzeichnungen berührten ihn tief. Er bietet sie künftig sogar als PDF-Download für die Teilnehmer ab Kursende an. Unbearbeitet. Es ehrt mich wirklich sehr, einen echten Mehrwert beisteuern zu können. Und um es in Gefühlen auszudrücken:

Ich bin „freudig erregt“. Dieses Kribbeln im Bauch, wenn die Aufregung so angenehm ist…

An Elias: Ganz ganz herzlichen Dank für dieses Gefühl!!!

 

Und jetzt klicke auf das Bild, sieh dir die ausführliche Beschreibung an, und sein Video: „Hier erkläre ich dir meine Geschichte und warum das Fühlen so wichtig ist. Erfahre, um was es hier geht:“

 

videokurs-gefuehle-banner.jpg

 

Mich interessiert, ob ich auch dein Interesse wecken konnte. Schreibe doch bitte einen Kommentar dazu gleich unter diesem Artikel, z.B.

  • Wie gehst du mit deinen Gefühlen um?
  • Kannst du dir eine Teilnahme am Kurs vorstellen?
  • Warum?
  • Falls du mitgemacht hast, lass mich doch bitte deine Erfahrung dazu wissen.
Advertisements

4 Gedanken zu “Wie du deine Gefühle „auf Kurs“ bringst

  1. klingt intressant 😀 ich hoff zwar meine gefühle noch selbst unter Kontrolle zu bekommen, aber falls es nicht klappt weiß ich jetzt wo ich mich beim nächsten komplettdurchdreher melden kann 😉 🙂

    Gefällt mir

  2. Hallo Susanne,
    Dank Dir durfte ich den Schmelzatem während meiner letzten Massage von Dir testen.
    Ich bin davon begeistert!!!
    Wie man Schmerzen so einfach wegatmen kann – nur genial. Das kann ich jedem nur empfehlen.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s