Der weibliche Weg zum Erfolg

Da im Titel nicht nur die Rede von irgendeinem Weg zum Erfolg ist, sondern explizit vom weiblichen, stelle ich mir also zunächst die Frage:

Wann ist eine Frau eine Frau?

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Was ist eine Schreibblockade?

Ich will über meinen Laptop an meiner Buchdatei weiter schreiben. Doch irgendwie klappt das heute nicht so recht. Starr richtet sich mein Blick auf den Bildschirm. Ich lese den letzten Abschnitt noch einmal durch, um den Anschluss wieder zu finden. Mich lenken keine Gedanken ab, ich bin voll bei der Sache… und weiß dennoch nicht weiter. Jetzt schaue ich mir die Tastatur und meine Hände an. Alles ist still. Ich höre im wahrsten Sinne des Wortes die Uhr ticken: Tick, tack, tick, tack, tick… Das Gebläse des Rechners wird unerträglich laut und die Stille in meinem Kopf nervt mich total. Sonst ist doch auch ständig mein Plappergei im Hirn und quasselt die ganze Zeit mit mir. Sonst sehne ich mich oft nach Ruhe. Aber momentan finde ich sie unerträglich. Es fällt mir noch nicht mal mehr ein neues Thema für meinen Blog hier ein. Ich glaube, ich leide erstmalig, und hoffentlich einmalig, an einer waschechten Schreibblockade.

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Das Jahrhundertereignis „Erdbeermond“

Vom Jahrhundertereignis „Erdbeermond“ ist dann die Rede, wenn der Juni-Vollmond auf die Sommersonnenwende (den längsten Tag bzw. die kürzeste Nacht des Jahres) trifft. Genau das ist heute Nacht der Fall. Laut meinen Recherchen, sei das statistisch gesehen nur ca. alle 70 Jahre der Fall, und somit für viele Menschen nur einmal im Leben zu bestaunen. Zuletzt wohl 1967 und das nächste Mal erst wieder 2062. Wenn ich also richtig rechnen kann, dann scheint sich die Wiederholung stetig zu verkürzen.

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Ein Unfall, der meinem Leben eine neue Richtung gab. TEIL 3

Nach einer aufreibenden und alles veränderten Nacht komme ich endlich daheim an. Vorsichtig schließe ich die Haustüre auf und schleiche leise die Treppen hinauf. Vor dem Schlafzimmer bleibe ich einen Moment vor meinem körpergroßen Spiegel stehen. Mein Nachthemd hat durch den getragenen Schutzanzug kein Blut abbekommen. Schmerzmittel möchte ich nach Möglichkeit noch nicht einnehmen. Es könnte ja noch schlimmer kommen und dann brauche ich was in petto. Am besten lege ich mich einfach neben meinen Partner. Ist ja alles gut gegangen und nichts schlimmes passiert… „Ein Unfall, der meinem Leben eine neue Richtung gab. TEIL 3“ weiterlesen

Ein Unfall, der meinem Leben eine neue Richtung gab. TEIL 2

Direkt nach dem Unfall, welcher in Teil 1 beschrieben ist:

Ich sitze blutverschmiert am Rand eines Feldes. Es ist stockduster. Nur das Blaulicht unseres verunfallten Einsatzfahrzeuges erhellt pulsartig die Nacht. Ich kann nicht genau sagen, ob mein eigener Puls in die Höhe geschnellt ist, oder ob mein Herz nur noch die nötigsten Kontraktionen bewältigt. Mein Blick ist nur auf die Leere gerichtet. Ein seltener und auch erster Moment in meinem Leben, in dem ich augenscheinlich völlig frei bin. Frei von Gefühlen, frei von Beschäftigungen und vor allem frei von Gedanken.

Nach dieser Beschreibung könnte man sagen, das ist der Zustand während einer Meditation. Du könntest dazu aber auch „Schockzustand“ sagen. Beides trifft es irgendwie, so kurios es sich anhört.

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